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Die LTZ 400 erblickte 2002 das Licht der Welt. Was an Vorschusslorbeeren aus den USA zu uns herüber drang, machte neugierig. Einen ersten Vergleichstest der Quadwelt im Jahr 2003 mit gestandenen Mitbewerbern vom Schlage einer Honda Sportrax 400, Yamaha Warrior 350 und sogar der damals brandneuen GasGas 450 konnte die Suzuki gewinnen.

Seit dem gilt Suzukis LTZ 400 bei den Sportquads als das Maß der Dinge. Ordentliche Leistung, niedriges Gewicht und problemloses Fahrverhalten sind die Charakter-Eigenschaften, welche die LT-Z zur lebenden Legende machen.

Vor allem die Allroundeigenschaften brachten und bringen immer noch große Sympathiepunkte. Der relativ günstige Preis tat sein übriges um die LTZ bis heute zum wohl erfolgreichsten Sportquad in Europa zu machen. Seitdem hat Suzuki auch schon ordentliche Modellpflege betrieben.

Im Laufe der Jahre wurden mehr oder weniger sichtbare Verbesserungen in die Produktion eingebracht und Probleme behoben. Die Modelle K5 und K6 hatten bspw. teilweise ein massives Problem mit dem Wasserpumpendeckel, der aus einer Legierung bestand, die vom Kühlmittel angegriffen wurde. Dieser Wasserpumpendeckel wurde mit der Modell K6 getauscht.

Mit der Modellreihe K9 hat SUZUKI die LTZ 400 zum 25.ten Jubiläum seit der Produktion des ersten Quads 1983 (Suzuki LT 125) umfassend modernisiert. Eine elektronisch gesteuerte Einspritzanlage ersetzt den konventionellen Vergaser, die neue Optik stammt von der LT-R 450, die für die Race-Tracks entwickelt wurde.

Hier der direkte Vergleich zwischen der K7 und der K9:

LTZ 400 K7 LTZ 400 K9

Auf den ersten Blick ist die neue LTZ 400 von dem Suzuki Racer LT-R 450 kaum zu unterscheiden. Aggressiver und kantiger kommt sie in der neuen Aufmachung im Modelljahr 2009 daher.

Der 400er Motor ist mit besagter Einspritzung für spontanerer Gasbefehle ausgestattet. Besonders im unteren und mittleren Drehzahlbereich geht die "Z 400ordentlich nach vorne. Neben der Veränderung der Motorcharakteristik haben die Ingenieure bei Suzuki vor allem das Handling für den Fahrer verbessert.
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Vorne an den A-Arms ist die neue Suzi um 2,54 cm breiter geworden.

Der Rahmen wurde an bekannten Stellen wesentlich verstärkt. Leider ist das etwas fummelige Kettenspannen an der unveränderten hinteren Schwinge so geblieben, wie man es von der Vorgängerin kennt.

An der Federung hat sich nicht viel verändert. Die Aufnahmepunkte für den hinteren Dämpfer sind ebenfalls verstärkt worden.

Technische Daten

Motor
Hersteller
Hubraum (Bohrung / Hub)
Gassteuerung
Gemischaufbereitung
Zündanlage
Maximale Leistung
Maximales Drehmoment
Startsystem
Antrieb
Kraftübertragung
Gänge
Radaufhängung vorne / hinten
Reifen vorne / hinten
Bremsen vorne / hinten
Abmessungen Länge x Breite x Höhe
Radstand
Tankinhalt
Nutzlast
Garantie
Gewicht (Testgewicht)



Flüssigk.-gekühlter Einzylinder 4-T-Motor
Suzuki
398 cm3 (90 x 62,5 mm)
DOHV, 4 Ventile / Zylinder
EFI
CDI
28 kw (37,8 PS) / 5.500 / min
50 Nm bei 6.500 /min
E-Starter
4x2
fußgeschaltetes Klauengetriebe
5 + R, Kette
Doppelte A-Arms / Aluminiumschwinge
22x7-10 / 20x10-9
3 hydr. Scheibenbremsen, 2-Kreis
1.830 x 1.165 x 1.160 mm
1.285 mm
10 Liter
-
gesetzlich
192 kg

Leistungsmessung

Die nachfolgenden Farben sind offiziell erhältlich

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